european design business dialogue 2011
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10. Mai 2011, designforumWien/MQ

18:30 KICK-OFF
Teilnahme kostenlos, bitte um Online-Anmeldung bis 6. Mai 2011

19:00
A Journey through Empathy
Angela Morelli, Informationsdesignerin, GB

Only gradually I realized the power of design, ‘not as a link in a chain but as the hub of a wheel’ and only gradually I realized that we are all designers, because design is not simply about designing products, services, posters, it is about designing actions and effects. And we all do that, everyday, which means we hold in our hands a great power and a big responsibility. My first belief is that good design speaks the language of understanding; my second one is that when design speaks the language of understanding together with the language of empathy, it can drive the user to go from understanding to action. Bringing about change is not an easy task and it can only follow from a true understanding of a problem, from awareness and reflection. Design has a vital, irreplaceable role to play in achieving this understanding through empathic thinking and emotional intelligence.


>> mehr Infos zu Angela Morelli

11. Mai 2011, Schloss Schönbrunn Tagungszentrum, Apothekertrakt

KONFERENZ
Teilnahme nur mit Registrierung bis 6. Mai 2011




>> Programm als PDF zum Download

T43: Tea for Three

The finest Blend of Networking.

Zwischen den Programmpunkten des Kongresses steht das Networking im Mittelpunkt. T43 ist ein Networking-Format, das Ihnen die Möglichkeit bietet, neue wertvolle Kontakte unter den Konferenz-TeilnehmerInnen zu knüpfen. 20 Tische stehen bereit für 15-Minuten-Meetings von je 20 TeilnehmerInnen der drei Partner, sowohl in der Vormittags- als auch Nachmittagspause.
Anmeldung bereits hier im Zuge der Registrierung oder vor Ort beim Check-in, wo Sie ihre „Tea Number Card“ mit Tischnummern und Uhrzeiten (in den Pausen) für Ihr „Speed Date“ erhalten. Lassen Sie sich überraschen, welche anderen TeilnehmerInnen Sie dort erwarten, tauschen Sie sich aus, diskutieren Sie und gründen Sie neue Projekte!


08:30

08:30 – 09:10 Check-in, Frühstück

09:10 – 09:30 Begrüßung aller Vorstände und Vorstandsmitglieder

09:35 – 09:50 Begrüßung: Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien

10:05 – 10:30 designaustria zu Besuch bei der ÖMG: Der magische Teppich
Ferdi Besim, Adil Besim KG, A

10:30 – 11:00 Kaffeepause, Networking, T43*

11:00 – 11:30 designaustria zu Besuch bei der DMVÖ: Remarketing:
Neue Methoden aus der Welt der Werbung
Claudia Belina, twyn group, A

11:30

11:30 – 12:30 Design as an Enabler of Change

Kathryn Best, Designerin und Designkonsulentin, GB
With the growth of ‘the creative economy’ which reflects the growing power of ideas, and how people make money from ideas, there is increased interest in creativity, design and innovation processes in general, and how to connect design with corporate, societal and economic well-being in specific. What can we learn from the different approaches to design management, as seen in the recent Design Management Europe Award winners?


12:30 – 13:30 Mittagspause


13:30

Face to Face

13:30 – 15:00 Moderation: Henning Horn + Severin Filek

Face to Face: Je ein „Design/Unternehmens-Paar“ erzählt in einem Dialog über sein gemeinsam entwickeltes Erfolgsbeispiel und beschreibt, wie sich die Zusammenarbeit gestaltete und welchen Einfluss diese auf das Endergebnis hatte.


Slow Design - Fast Advertising
Eine Gefahr für gutes Design ist unsere, immer schneller werdende Welt, in der selbst Corporate Design mehr und mehr zu einem Anhängsel der Werbung wird, in der ja alles immer schnell gehen muss. Das ist ein zunehmendes Problem für Europas Designer. Mehr und mehr stehen Designer und Werbeagenturen im Wettbewerb um Kunden, die ihrerseits weder ausreichende Zeit, noch vernünftige Mittel in Logo-, Produkt- oder Verpackungsdesign, bzw. Corporate Identity investieren wollen. Obwohl Design ein immer wichtigerer Marketing-Faktor geworden ist wird zwar Wein gepredigt, aber leider nur Wasser getrunken. Dabei möchte heute jeder am liebsten so cool wie Apple daherkommen – aber wenig Zeit und auch möglichst wenig Geld investieren.

Johannes Newrkla, Geschäftsführer Bluetango, A und
Lo Breier, Art Director Bild am Sonntag, A/D


Motel One - Ein Markenzeichen für die Zukunft.
Eine gute Zusammenarbeit zwischen Auftraggeberinnen/Auftragebern und DienstleisterInnen/Dienstleistern setzt ein hohes Maß an Vertrauen voraus. Am Beispiel der Entwicklung des neuen Markenzeichens für die Low-Budget-Design-Hotelkette Motel One möchte das Design-/Unternehmens-Paar der Frage nachgehen, wie Vertrauen überhaupt entsteht und hierauf konkrete Antworten liefern.

Ursula Schelle-Müller, Head of Marketing & Design Motel One Group, D, und
Klaus Aseman, geschäftsführender Partner Embassy, D


Systemcoding in Produktkommunikation & Architektur: Vom Glasanbieter zur Lifestylemarke
Das einzig Sichere ist der Wandel. Manche Unternehmen beklagen, andere nutzen ihn. Wie man einen Unternehmens- und Markenwandel evolutionär mit semiotischer Methodik managt, zeigt der Mittelständler Glaskoch mit seiner Marke Leonardo.

Oliver Kleine, Geschäftsführer Glaskoch B. Koch jr., D, und
Gerdum Enders, geschäftsführender Partner Global Mind Network, D


Creative Boxing
Die Entstehung eines Verpackungskonzeptes im Spannungsfeld zwischen Hersteller, Handel und Kunde.
Ob Unterwäsche für C&A, Schlauchstücke für Gardena oder das Weltmeisterschaftstrikot für adidas, der Verpackungsprozess ist in seiner Grundanlage immer gleich. Es beginnt mit dem Briefing und verschiedensten Wünschen von Experten aus Marketing, Technik, Logistik und dem Handel. Dabei darf man die Bedürfnisse und Sehnsüchte des Endkunden nicht aus den Augen verlieren. Factor Design führt den Auftraggeber durch den Prozess, immer mit dem Anspruch über das Gewohnte und die "best practice" Lösung des Wettbewerbs hinaus zu gehen und einen neuen Maßstab im Markt zu setzen. Eine klare Designsprache und ihre konsequente Umsetzung schaffen einen kraftvollen Auftritt für den Absender und eine gute Orientierung für den Kunden. Für Gardena hat Uwe Melichar ein Verpackungssystem entwickelt, dass für über 2.000 Produkte zum Einsatz kommt. – Vom kleinen Ersatzteil bis zum großen Rasenmäher.


Ralph Breymaier, Global Brand & Marketing Manager Gardena GmbH, D, und
Uwe Melichar, Vorstand und Partner Factor Design, D

15:00 – 15:30 Kaffeepause, Networking, T43*


15:30

Präsentation der Initiative „The Hague Design and Government“
Ed Annink, Initiator und Kurator

Foundation Design Den Haag researches the relation between Design and Government in Europe within an international context, from cultural, economic and social viewpoints. Starting summer 2010, Design Den Haag will organize a total of five public events biennially in the field of design, architecture and visual communication, with exhibitions, publications, lectures and debates, workshops and documentary films. Each edition will entail a collaboration between The Hague and another European government Capital. The final evaluation of the five editions will be submitted as report to the European Union at the end of 2018. This report will contain recommendations concerning governmental funds for the betterment of communication with society. The mission is to install an European Design and Government knowledge Institute in 2018.

anschließende Diskussion:
Graz – Helsinki – Wien:
Bedeutung von Designauszeichnungen für Städte

Motivation und Nutzen: Anhand von Beispielen wird in einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern internationaler Institutionen erörtert, welche Chancen und Möglichkeiten für klassische Wirtschaft und Kreativwirtschaft entstehen, wenn die Stadt eine Designauszeichnung erhält. Der daraus resultierende mögliche Nutzen für DesignerInnen und ihr Klientel sowie der Einfluss einer Auszeichnung auf die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger sollen diskutiert werden. 



Graz: UNESCO City of Design

Graz baut auf einen breit getragenen Gestaltungswillen. Dafür sorgen unter anderem eine lebendige Kreativszene und international renommierte Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen. Die Ernennung von Graz als UNESCO City of Design bedeutet einen wichtigen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung der Stadt, die wichtige Impulse für die Wirtschaft und den Standort im Großraum Graz als auch in der Steiermark erwarten lässt. Graz hat sich bereits in den vergangenen Jahren als Designstadt international vernetzt und wichtige Kontakte geknüpft. Dass diese Arbeit nun als UNESCO City of Design fortgesetzt werden kann, löst einerseits große Freude aus, stellt andererseits auch eine große Herausforderung dar – nämlich den Auftrag, Design als gelebte Haltung und Ausdruck einer urbanen und nachhaltigen Kultur zu verstehen, die die intelligente Gestaltung von Lebensraum als zentralen Wert betrachtet.
Eberhard Schrempf, Geschäftsführer Creative Industries Styria



Helsinki: World Design Capital 2012

Every other year, one city is named World Design Capital for merits in using design for social, cultural and economic improvement to reinvent itself. Helsinki will be World Design Capital in 2012, celebrating the theme Open Helsinki – Embedding Design in Life. We’ll be the hub of the international design community and an instrument for the community and all economic sectors that benefit from design. We’ll be a benchmark. We’ll build a better, more intelligent and, above all, a happier city.
Open Helsinki is our vision, and Embedded Design is the means to achieve the vision. Embedded Design means finding solutions to citizens’ needs through innovative design and user-driven methods. It brings together human needs, aesthetic qualities, functionality and sustainable development.
World Design Capital is an initiative by Icsid, International Council of Societies of Industrial Design, promoting the use of design to impact the quality of life. The first World Design Capital was Turin (Torino) of Italy in 2008. World Design Capital 2010 was the South Korean capital Seoul.
Pekka Timonen, Executive Director „World Design Capital Helsinki 2012“


Vienna: BEDA Centre of Competence for Design Business Dialogue

BEDA has defined as one of its goals to establish a number of Centres of Competence (CoC) based in different cities across Europe among its members. The main idea behind this is to identify member organisations, who thanks to their own resources and interests, are able to substantiate that they already have, or are about to develop special knowledge and competence within areas, which are useful and interesting to BEDA members and the overall design community. This is the proposal of designaustria for Design Business Dialogue.
The knowledge developed by the CoC’s may also be useful in BEDA’s work towards the European Commission, as well as in its commitment with all the international, national and regional organisations and with designers, students, teachers, universities, companies and the communities at large. The active use of this knowledge will improve the overall perception of design and designers as agents of change and innovation for European industry and services, and for improvement of the daily life of Europe’s citizens.
Isabel Roig, designierte Präsidentin BEDA/The Bureau of European Design Associations

Moderation: Michael Thomson, Designberater, Gründer und Geschäftsführer Design Connect, und Severin Filek


17:00 Get-together


Durch den Tag begleitet: Severin Filek, Geschäftsführer designaustria

*T43 - tea for three. The finest blend of networking.
Das Networking-Format für alle Teilnehmenden
Beschreibung



Stand: 24.03.11 / Änderungen vorbehalten.

designaustria