Ich über mich:
Hallo erst mal! Ich bin zwar ein gebürtiger Grazer, aber wer meine Aussprache hört, denkt sich wahrscheinlich, dass ich Graz nur vom Vorbeifahren kenne. Und mittlerweile stimmt das auch, denn ich war viel unterwegs: Genau das ist auch die Qualität, die mein bisheriges Leben bestimmt hat, und mich von einer Station zur nächsten gebracht hat. So bin ich neben längeren Aufenthalten in Österreich, Deutschland, USA und Spanien auch beruflich in unterschiedlichen Bereichen aktiv gewesen. Begonnen als Handballtrainer und Pfleger, weiter über Fotografie und Architektur, zu Unternehmensberatung und Branding Agentur, bis ich im Interior Design und schlussendlich im Produktdesign gelandet bin, und mich hier auf Designmanagement spezialisiert habe. Im Laufe all meiner bisherigen Stationen hat sich mein roter Faden entwickelt und verdichtet: Design. Die Philosophie des Konstruktivismus und des Pragmatismus hat mein bisheriges Tun und mein Verhältnis zu Design geprägt: ich schätze die Vielfalt von Meinungen und Ansichten, und respektiere jeden der konsequent seinen eigenen Weg innerhalb des Designens geht. Die Unterschiedlichkeit der Disziplinen und Denkansätze ist das, was mich bei designaustria fasziniert. Denn Design, in welcher Ausprägung auch immer, ist für mich ein wesentlicher Ausdruck unserer Kultur und wird speziell bei den Mitgliedern von designaustria erlebbar. Dies bestärkt mich in meinem Tun. Ich freue mich auch in Zukunft einen Betrag zu leisten, damit wir Designer die Unterstützung haben die wir benötigen. Damit die Qualität von in Österreich aktiven Designern nicht nur für uns Insider spürbar ist, setze ich mich ebenfalls ein. Design soll sowohl als kultureller als auch als wertschöpferischer Beitrag wahrgenommen werden. Natürlich geht das nicht alleine, sondern nur indem wir als Team gemeinsam auftreten. Und als Teamplayer stelle ich mich zur Verfügung. Mit Hirn, Herz und Humor! Let’s rock!
Meine Motivation mich für die Vorstandsfunktion zur Verfügung zu stellen ist:
Ich will frischen Wind für designaustria. Wie das funktioniert? Zum einen bin ich als Start Up Unternehmer altersmäßig in einer anderen Generation als viele meiner bisherigen Vorstandskollegen, zum anderen habe ich bewusst Erfahrungen außerhalb des Designs gesucht, und möchte diese Erfahrungswerte bei designaustria einbringen. Nichts ist schlimmer, als wenn wir immer das gleiche Süpplein kochen. Genährt wird der frische Wind von meinem kritischen Geist. Hinterfragen tu ich gerne. Leidenschaftlich gerne… Nur - und hier kommt der Pragmatismus ins Spiel - ist der frische Wind dazu da, um Positives zu bewirken. Und bewirken können wir nur dann etwas, wenn wir offen miteinander kommunizieren, proaktiv unsere Anregungen vorbringen, mit dem Ziel, unsere Organisation zu verbessern. Ich sehe in designaustria noch viel mehr Potential für die Kreativszene, und allein durch die Anzahl seiner Mitglieder muss sie zu dem wichtigsten Ansprechpartner hinsichtlich Design in Österreich werden. Hier geht es aber nicht um convincing the converted, sondern um Bewusstseinschaffung dort, wo die Fülle der Vorteile durch Design noch nicht in seiner ganzen Bandbreite wahrgenommen wird.
Mit und für designaustria möchte ich gestalten, bzw. Ergebnisse erreichen::
Hier steht sozusagen mein Wahlprogramm. Aber Hallo, jetzt kommt‘s! Nachdem ich kein Politiker bin, bleib ich hier kurz und bündig. Folgendes möchte ich also gestalten bzw. erreichen: > Stärkung der Design Community durch neue Angebote bei designaustria (z.B. Öffnung des designforums für Mitglieder, weniger Museum – mehr Design Community) > Bewusstsein für Design in Öffentlichkeit und Wirtschaft stärken > Sinnvolle Kooperationen, damit die Kreativszene insgesamt stärker wahrgenommen wird > und natürlich die Vision, die in den letzten Jahren aufgebaut wurde, weiterverfolgen: Österreich soll zum Design Drehkreuz in Europa werden